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Gesetzentwurf zum Erhalt des Tempelhofer Feldes (ThFG)

§ 1 Ziel des Gesetzes

§ 2 Lage und räumliche Abgrenzung

§ 3 Gegenstand des Schutzes und der Erhaltung

§ 4 Schutzstatus der Teilflächen

§ 5 Rechte und Pflichten des Landes Berlin

§ 6 Nutzung

§ 7 Genehmigungspflicht

§ 8 Verbote

§ 9 Inkrafttreten

Den Vollständigen Gesetzentwurf findet ihr auf der Seite der Initiative 100% Tempelhof

Dort findet ihr auch eine Begründung ;-)

Aktuelle NEWS gibt es auf  volksentscheid-tempelhoferfeld.de

Einladung Zur Sache: Tempelhofer Freiheit

Das Land Berlin plant einen etwa 63.000 m² großen Bibliotheksneubau im südwestlichen Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof, der heutigen Tempelhofer Freiheit.

Internationale Neubauprojekte zeigen, dass moderne Großstadtbibliotheken das Potenzial haben, ein unverwechselbarer und vielfrequentierter Ort der Bildung, der Kommunikation und des Aufenthalts für die ganze Stadt zu sein.

Der Zukunftsort Tempelhofer Freiheit bietet dafür den perfekten Freiraum.

Bibliothek und Metropole – Der Neubau der Zentral- und Landesbibliothek als Motor der Stadtentwicklung

Unter diesem Motto diskutieren am 28. Februar um 18:30 Uhr im ehemaligen Flughafenrestaurant

  • Prof. Dr. Claudia Lux, Generaldirektorin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin
  • Knud Schulz, Geschäftsführer der Zentralbibliothek Aarhus/Dänemark
  • Gerhard W. Steindorf, Geschäftsführer der Tempelhof Projekt GmbH
  • Volker Heller, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten
  • Manfred Kühne, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
  • Dr. Jonas Fansa, Baureferent der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Jeder ist aufgerufen sich an der Diskussion zu beteiligen. Das geht zum einen Online und zum anderen durch direkten Besuch der Veranstaltung im Flughafen. Hier gibt es mehr Informationen:

http://www.tempelhoferfreiheit.de/ueber-die-tempelhofer-freiheit/aktuelles/einladung-zur-sache-tempelhofer-freiheit/

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.1.8.2011

Runder Tisch “Kiten und Landboarding” in Berlin Tempelhof

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Grün Berlin GmbH,

Sehr geehrte Kiter und Landboarder,

wie bereits im Fachbeirat besprochen und per Telefon und Mail angekündigt, möchte ich Sie zu der o.g. Veranstaltung in unserem Hause einladen.

Ziel dieses Termins soll es sein, sich gemeinsam über diese Sportart auszutauschen und Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich einer zukünftigen Vorortung auf der Tempelhofer Freiheit zu finden.

Da es sich um eine große Teilnehmerzahl handelt, möchte ich gern im Rahmen der Terminabstimmung den folgenden doodle-Link zur Hilfe nehmen.

http://doodle.com/k2vftgs2ecdvtnrv

Bitte tragen Sie bis Donnerstag den 04.08.2011 ein, an welchen Tagen (09.09.11; 12.09.11) und in welchem Zeitfenster es Ihnen möglich sein würde, an dem Termin teilzunehmen.

Sollte es Probleme beim Öffnen des o.g. Links geben, bitte versuchen Sie es erneut mit dem folgenden Link (ohne http):

//doodle.com/k2vftgs2ecdvtnrv

Bei Rückfragen können Sie sich selbstverständlich gern an mich wenden.

Vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen

Ariane Kloos

Planung & Entwicklung

Tempelhof Projekt GmbH

Columbiadamm 10, D2

12101 Berlin

Telefon: + 49 30 200 03 74-21

Telefax: + 49 30 200 03 74-99

ariane.kloos@tempelhof-projekt.de

Geschäftsführer: Gerhard W. Steindorf

Handelsregister: AG Charlottenburg HRB 130684 B

tempelhoferfreiheit.de

01.07.2011

Brennpunkte der Stadtentwicklung

Vortrag und Diskussion in Berlin

Wenn in Berlin von Brennpunkten gesprochen wird, dann sind meist die sozialen Brennpunkte gemeint, von denen die Stadt ja nach wie vor einige hat. In der Stadtentwicklung allerdings „brennt“ es woanders, jedenfalls laut Ingeborg Junge-Reyer, amtierende Senatorin für Stadtentwicklung: „Die brachfallenden Flughäfen Tempelhof und Tegel, aber auch andere Orte sind attraktive Potenziale der Stadtentwicklung. Während das Tempelhofer Feld aus stadtklimatischen Gründen als Freifläche erhalten bleiben soll, ist beabsichtigt, auf dem Flughafen Tegel ein Pendant zu Berlin-Adlershof zu errichten, wo Wissenschaft und Wirtschaft zusammenwirken.“

In ihrem Vortrag am kommenden Donnerstag will Junge-Reyer diese Überlegungen „konkretisieren“.

Termin: Donnerstag, 7. Juli 2011, 18 Uhr

Ort: Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, Lichthof im 1. OG, 10623 Berlin

Quelle: Baunetz

Neue Pläne für das Flughafengelände: ein 60 Meter hohes Denkmal, Becken und Bäche, ein Pavillon und Wege wie Planetenbahnen. Im Sommer werden die Berliner noch einmal beteiligt und können erneut Einfluss auf den aktuellen Entwurf nehmen.

Die niederländische Königin Beatrix erfuhr als Erste vom Sieger des Wettbewerbes zur Gestaltung der Parklandschaft Tempelhof. Weil es ihr Landsmann Eelco Hooftman ist, hatte es Senatsbaudirektorin Regula Lüscher ihrer königlichen Hoheit während ihres Berlin-Besuchs gesteckt. „Sie hat das Geheimnis gewahrt“, sagte Lüscher bei der Vorstellung der Ergebnisse. „Das war Bürgerbeteiligung“, so der launige Zwischenruf des siegreichen Landschaftsplaners.

Ironie und Ideenreichtum zeichnen den schlaksigen Mann mit dem schulterlangen Haar aus, dessen Büro „Gross.max“ in China, Japan und Großbritannien Gartenanlagen plant. Der gemeinsam mit den britischen „Sutherland Hussey Architekten“ entwickelte Entwurf für die „Tempelhofer Freiheit“ ging auch deshalb als Sieger unter 78 Entwürfen hervor, weil der Park bis ans Flughafengebäude heranreicht, ohne den Veranstaltungsbetrieb zu stören.

Zu den überraschendsten Ideen zählt ein 60 Meter hohes Monument in Gestalt eines Felsens. Ganz oben steht Alexander von Humboldt, den suchenden Blick zu Boden gerichtet. Humboldt, der große Berliner Universalgelehrte, habe im Gebirge Pflanzen erkundet – um Pflanzen und Natur gehe es ja auch bei der Gestaltung der Tempelhofer Freiheit.

Wie es in Mode gekommen ist, kann man auch dieses Denkmal besteigen – was einen wunderbaren Blick über die weite Freifläche und die Wege erlauben dürfte, die oval verlaufen oder wie Kreise und Ellipsen neue Bereiche auf dem Feld einzirkeln. Sie sind aus der geschwungenen Form des Flughafenbaus abgeleitet. Aus der Vogelperspektive sollen sie wirken wie Kreisbahnen von Planeten.

Der Pavillon mit Café soll im Mittelpunkt der Anlage entstehen, vor der Internationalen Gartenschau (IGA) im Jahr 2017 fertig werden und 800 000 Euro kosten. Für die IGA wird ein 80 Hektar großer Teil des Areals durch einen neuen Zaun abgetrennt – denn der Eintritt wird Geld kosten. Die nicht zur Schau gehörenden Teile der Anlage sollen offen bleiben und zum Teil über Stege erschlossen werden.

An zehn Stellen wollen die Planer das Gebiet zu den umliegenden Quartieren öffnen. Der große Zaun rundherum wird ebenso bleiben wie die Schließung der „Tempelhofer Freiheit“ in den Nachtstunden. „Das hat sich bewährt“, sagt die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Die Zwischennutzungen wie Kräutergärten oder Sportflächen wollen die Planer auf kleinen grünen Inseln am östlichen Neuköllner Rand unterbringen. Ein Naturschutzbereich im Südosten kommt neu dazu. Bäume werden im Zentrum des Parks nicht gepflanzt, wie es der Entwurf ursprünglich vorsah. Das hat der Bürgerwille so beschieden. Im Sommer werden die Berliner noch einmal beteiligt und können erneut Einfluss auf die aktuellen Pläne nehmen.

Ein weiterer Streich der Planer sind die Wasserbecken östlich vom Vorfeld des Flughafengebäudes, die durch Wasserläufe verbunden sind und die über Stege überquert werden können. Das Wasser soll auch zum Kühlen dienen, wenn sich das Pflaster vor dem Baudenkmal bei sommerlichen Veranstaltungen aufheizt. Auch einen neuen Platz für Konzerte schafft der Entwurf etwas weiter im Inneren der Tempelhofer Freiheit: Eine kreisrunde Rasenfläche, die wie vor dem Schloss Bellevue leicht abgesenkt ist – „Ha-Ha“ nennen es Gartenbauer.

Ab 2013 soll gebaut werden, 61,5 Millionen Euro sind im Haushalt eingestellt. Weitere 13,5 Millionen gibt es als Landeszuschuss für die IGA. Der Betrieb des Areals werde nicht viel mehr kosten als die gegenwärtig fälligen 400 000 Euro im Jahr. Auch das Interesse von Investoren an Bauflächen am südlichen Rand, wo ein Business-Park entsteht, ist laut Gerhard Steindorf von der landeseigenen Tempelhof-Projekt-Gesellschaft gut. Zuversichtlich ist er auch, dass bald schon die Zentral- und Landesbibliothek in Bau gehen wird. „Die Ansätze für die Planungen stehen im Haushalt“, sagte Junge-Reyer. Wenn es dabei bleibe, könnten in den nächsten zwei bis drei Jahren baureife Pläne vorgelegt werden.

quelle: Tagesspiegel

Ab 1.April sind zwei der drei großen Flächen für die Vögel reserviert.Die Flächen sind durch rote Tafeln markiert. Diese Regel gilt für alle, ob Powerkiter oder Einleinerfreund, vom Frisbee-Spieler bis Spaziergänger.

Vogelschutzgebiete Tempelhof auf einer größeren Karte anzeigen

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Feldlerchen zurück auf Tempelhofer Wiesen

Sie trillern, zirpen und brauchen viel Platz: Feldlerchen gehören seit Jahren zu den Bewohnern des Tempelhofer Feldes. Jetzt sind sie aus ihren südlichen Winterquartieren zurückgekehrt und bevölkern die Wiesen des ehemaligen Flughafengeländes in Berlin-Tempelhof wieder, teilte die Grün Berlin GmbH am Donnerstag in Berlin mit. Um die Nistplätze der Bodenbrüter zu schützen, sollten Besucher die gekennzeichneten Flächen nicht mehr betreten und Hunde an der Leine führen, hieß es. Nach Angaben eines Mitarbeiters der Grün Berlin GmbH gibt es auf dem Gelände rund 100 Feldlerchenpaare. Etwa jedes fünfte Berliner Exemplar lebt dort.
Quelle: dpa

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Gestern auf dem Schöneberger Bürgeramt gefunden.

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“Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer hat erstmals Leitideen zur Durchführung einer IBA Berlin 2020 vorgelegt. Die Ideenskizze IBAERLIN ZWANZIG ZWANZIG ist das Ergebnis eines Diskussionsprozesses einer siebenköpfigen Expertengruppe – das “Prae-IBA-Team”. Auf der Grundlage der vorliegenden Leitideen soll bis Ende Mai in einem Diskussionsprozess mit vielen Beteiligten ein Konzept für die Durchführung der IBA Berlin 2020 entstehen.

Die Leitideen werden in den kommenden Monaten im “IBA-Studio” öffentlich zur Diskussion gestellt. Sie stellen eine Verbindung her zwischen dem Stadtkapital Berlins, dem materiellen und immateriellen “Vermögen” der Stadt und globalen Fragestellungen und Herausforderungen. Die Spannungsfelder “Hauptstadt”, “Raumstadt”, “Sofortstadt” sind die Kernelemente einer städtebaulichen Strategie, räumlich konkret Antworten auf Fragen des Klimawandels, der Integration und Teilhabe sowie auf Fragen des alternativen Wirtschaftens in Zeiten knapper öffentlicher Mittel zu geben.

Auch wenn sich eine Internationale Bauausstellung ausführlich mit Prozessen und mentalen Veränderungsprozessen auseinandersetzen muss, geht es vor allem darum, greifbare Resultate im gestalteten Raum zu produzieren. Alle Interessierten sind aufgerufen, sich in die Diskussion einzubringen, zur Weiterentwicklung der Ideen beizutragen und gemeinsam mit uns attraktive Projekte zu finden und zu entwickeln.

Im Mai 2011 soll auf der Grundlage der jetzt erarbeiteten Leitideen ein Konzept für die IBA Berlin 2020 im Rahmen einer Veranstaltung des Stadtforums Berlin vorgestellt werden.”